| 1775 |
Inkrafttreten einer ersten Feuerordnung Damit sollte den vielen Bränden auf dem Gut und im Ort entgegengewirkt werden. Die Feuerordnung musste den Tagelöhnern des Dorfes vorlesen werden, da viele von ihnen nicht lesen und schreiben konnten. Trotz dieser Feuerordnung gab es im vergangenen Jahrhundert in Wormlage viele Brände. |
| 07.10.1872 |
Brand des Stalles des Kossäten Scharf. Das Feuer griff so schnell um sich, dass auch sämtliche Gebäude des Kossäten Paulenz mit niederbrannten.
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| 17.10.1874 |
Feuer in der Wohnung des Bauern Hänschen. Es war ein warmer Tag und die Gemeinde befand sich auf dem Feld, meist in der Luge. So hatte das Feuer genügend Zeit um sich zu greifen. In kurzer Zeit brannten auch die Gebäude von Christian Jenchen, Friedrich Miersch, Traugott Gurk und Wilhelm Koall. Die Strohbunde flogen im ganzen Dorf umher und viele Dächer fingen noch an zu glimmen. So hatte jeder zu tun, um sein eigenes Haus zu retten.
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| 1876 |
Feuer auf dem Gutsgelände 4 Zimmer im herrschaftlichen Familienhaus und ein Stall brannten ab.
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| 13.07.1880 |
Die Gehöfte von August Rucho, Moritz Richter und August Winzer wurden in Schutt und Asche gelegt. Auch die Kirche war bedroht, wurde aber durch die Bäume der Kirchstraße und vor allem von der großen Linde vor der Kirche geschützt.
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| um 1880 |
Die Löschmannschaften führten zu dieser Zeit einen aussichtslosen Kampf mit dem Feuer. Jährlich wurden weitere Brände registriert.
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